Spielbericht HSG SZOWW - HSG Henstedt/Ulzburg

Kein Anspiel: Der Ohrstedter Hauke Klenz muss abstoppen, Leif Fuchs (Nr. 23) wird am Kreis von den Henstedtern Philipp Ruge (li.) und Jan Strunk zugedeckt. Kein Anspiel: Der Ohrstedter Hauke Klenz muss abstoppen, Leif Fuchs (Nr. 23) wird am Kreis von den Henstedtern Philipp Ruge (li.) und Jan Strunk zugedeckt.
Aufholjagd wird nicht belohnt
33:35-Niederlage in Ohrstedt / Spoths 12 Tore gegen Henstedt reichen nicht
Ohrstedt/lo

– In einer spannenden Oberliga-Partie zeigte die HSG SZOWW am Ende Nerven und stand nach einer famosen Aufholjagd doch wieder mit leeren Händen da. Gegen die HSG Henstedt/Ulzburg führten die Handballer aus Nordfriesland kurz vor Schluss schon mit 32:30, konnten am Ende aber nicht mehr zulegen und verloren in Ohrstedt unglücklich mit 33:35 (14:19). „Ich bin eigentlich nur mit der ersten Viertelstunde unzufrieden. Da haben wir noch geschlafen. Der Rest der Partie zeigte mir aber eine lebendige Mannschaft mit unglaublichem Herz“, meinte Coach Ralf Heckel.

Mit 5:13 lagen die Gastgeber schon nach 17 Minuten hinten, ehe sie langsam aufwachten und sich an ihre alte Tugend erinnerten. Heckel: „Erst als wir begannen, strukturiert zu spielen, hatten wir Erfolg.“ Über 10:15 gelang den Gastgebern noch ein erträgliches 14:19-Halbzeitergebnis, das für Aufbruchstimmung in der Kabine sorgte. Jan Hansen kam vorne immer besser in Schwung und versorgte nun Kristopher Spoth mit brauchbaren Bällen. Dieser bedankte sich mit zwölf Toren und verhalf dem SZOWW zu neuem Selbstvertrauen. Beim Stande von 29:29 (51.) war der erste Ausgleich geschafft. Als dann Martin Hansen von Rechtsaußen die 32:30-Führung (54.) erzielte, tobten auch die Zuschauer. Sie hatten sich aber zu früh gefreut. Henstedt steckte nicht auf und glich in Überzahl zum 32:32 aus. Eine Minute vor Schluss vergab die HSG dann den Ausgleich zum 34:34 und verlor.

„Es ist schade, dass gerade unsere letzten Würfe nicht ihr Ziel fanden. Trotzdem kann ich sagen, dass meine Mannschaft gut gekämpft hat und sich niemals aufgegeben hat. Wir haben zwar noch eine Menge Arbeit vor uns, doch ich blicke frohen Mutes auf die nächsten Spiele“, sagte Heckel.

SZOWW: Thomsen, Jensen – M. Hansen (7), Klenz, Lohr (2), J. Hansen (5), Fuchs, Behrens, Flatterich (7/2), Spoth (12/6), Carstensen, Hoffmann.
Henstedt: Töneböhn (7), Bülk (7/3), Liebe (6), Hipner (5), Moreau (5/2).

 

Quelle: www.shz.de