SG Flensburg/Handewitt III - HSG SZOWW
Martin und Kai versuchen sich in der Abwehr! (Photo: Dewanger)
„Das war eine wirklich runde Sache. Wir waren gewarnt, haben Ohrstedt mit unserem guten Start aber schnell Wind aus den Segeln nehmen können“, sagte SG-Trainer Rainer Cordes zufrieden.
Die Dritte wollte etwas gut machen nach der Niederlage in Stockelsdorf und startete gleich durch. Mit ihrem Tempospiel legten die Gastgeber ein 3:0 vor und bauten den Blitzstart zu einem 7:2 (10.) aus. Die HSG war dadurch schnell in die Defensive gedrängt und konnte nicht zurück schlagen. Auch weil die Nordfriesen zu viele gute Chancen ausließen und z.B. fünf Strafwürfe vergaben. Die Flensburger Deckung war bestens auf das Gäste-Spiel eingestellt und ließ Ohrstedt kaum Platz zum Kombinieren. Die SG hingegen zeigte viele schöne Spielzüge und begeisterte damit die Zuschauer in der Wikinghalle. „Da hat wirklich fast alles bei uns funktioniert, die Mannschaft hat super zusammen gespielt“, meinte Cordes. Über 13:6 war dann eigentlich schon beim Pausenstand von 18:11 die Vorentscheidung gefallen.
Auch nach der Pause fanden die Gäste kein Mittel gegen die massive SG-Deckung und den starken Flensburger Schlussmann Dennis Jessen. So traf die SG gleich doppelt trotz Unterzahl zum 20:11 (31.). Mit Einzelaktionen blieb Ohrstedt zwar torgefährlich, konnte aber das Spiel nicht ansatzweise kippen. Dafür war der Aufsteiger zu aufmerksam und „roch“ oftmals die Ballwege der HSG im Voraus. Flensburg-Handewitt drückte weiter aufs Tempo und zog über 25:14 (38.) bis auf 32:18 (46.) davon. Danach konnte es sich SG-Trainer Rainer Cordes leisten, dem gesamten Kader bis zum Ende Spielzeit zu schenken – ohne dass das Spiel an Qualität und Dominanz verlor. Die Unterschiede in diesem Nordderby waren an diesem Tag einfach zu groß. Und so machte Lars Boy Boysen in der Schlussminute sogar noch den 40. Treffer für die SG voll, was er bei der anschließenden Weihnachtsfeier sicher gern „teuer bezahlt“ hat.
SG Flensburg-Handewitt III: Jessen, Helmer - F. Masuhr (3), M. Masuhr, Grimm, Oetzmann (9/3), Lutter (1), Gümmer (7), Müller (5), Hartmann, May (2), Schulz (2), Clausen (5), Boysen (6).
HSG SZOWW: Weinbach, Jensen - M. Hansen (2), Peters (2), K. Flatterich, Carstensen (5), Lohr (1), Klens (12/1), J. Flatterich (4), J. Hansen (2),
Fülbier (1), Plöhn.
Schiedsrichter: Recktenwald/Rehmke (Treia).
Siebenmeter: 3/3:6/1.
Zeitstrafen: 2:3.
Zuschauer: 60.