TSV Alt Duvenstedt - HSG SZOWW
Die HSG Ohrstedt-Ostenfeld (HSG SZOWW) kommt in der Handball-Oberliga nicht vom Fleck. Beim TSV Alt Duvenstedt verloren die Nordfriesen 23:32 (11:15) Toren und stehen weiterhin ohne Punkte am Tabellenende.
„Wir haben im Rückraum total versagt. Dort hatten wir überhaupt keine Durchschlagskraft und haben viele Chancen ungenutzt gelassen“, sagte Trainer Kai Flatterich. Dabei schien es anfangs so, als wenn sich die Umstellungen bezahlt machen würden. Für Ulf Plöhn spielte Martin Fülbier auf Rechtsaußen, für Hauke Klenz durfte sein großer Bruder Oliver Klenz auflaufen. In der Abwehr sorgten Flatterich selber und Heiko Lohr für Stabilität. Duvenstedt hatte wenig Chancen, die HSG führte in der 11. Minute 5:4. Bis zum 9:9 (23.) verlief die Partie auf Augenhöhe, da die Nordfriesen hauptsächlich in der Abwehr gut standen.
Abgesehen vom starken Linksaußen Christopher Fock hatten die Gastgeber wenig zu bieten. Die Würfe waren meist eine leichte Beute für HSG-Torhüter Malte Jensen.
„Mit zunehmender Spieldauer versagte unser Rückraum aber immer mehr. Die Folge waren Konter von Duvenstedt und ein Rückstand von vier Toren“, analysierte Flatterich. Nach dem Wechsel machte Ohrstedt genau so weiter. Ohne Struktur im Angriffspiel servierten sie dem Gastgeber die Bälle auf dem Tablett, die sich artig bedankten und sich schnell auf 11:20 absetzten. Erst in der 36. Minute gelang den Nordfriesen wieder ein Tor.
„Ich kann nicht verstehen, wie man sich so eine Auszeit nehmen kann. Wir hatten das Spiel im Griff und haben es ohne Not aus der Hand gegeben“, kritisierte Flatterich. Zwar steckte die HSG nie auf und kämpfte, konnte den Rückstand aber nicht mehr verkürzen. Duvenstedt brachte den klaren Sieg locker nach Hause.
HSG SZOWW: Jensen, Weinbach (1) – M. Hansen (4), Peters (4), K. Flatterich (2), Lohr, H. Klenz (1), J. Flatterich (1), J. Hansen (5), H. P.
Carstensen, Plöhn (5), Fülbier, O. Klenz, A. Carstensen.
Haupttorschützen Alt Duvenstedt: Fock (10), Fischer (7/2), Palkus (4).
Quelle: www.shz.de
Alt Duvenstedt nach dem Wechsel stark
Schlusslicht SZOWW 32:23 (15:11) bezwungen
Alt Duvenstedt / bc
Der TSV Alt Duvenstedt bleibt in der Handball-Oberliga dick im Geschäft. Nach dem souveränen 32:23 (15:11)-Heimsieg über das punktlose
Schlusslicht HSG SZOWW sind’s für die Schlegel-Männer nur zwei Punkte bis zum Tabellenführer SG Wift. Der TSV hat sich mit 12:6 Zählern auf Platz vier in Lauerstellung positioniert, gehört weiterhin
zum erlesenen Kreis der Meisterkandidaten.
Das Spiel gegen das taumelnde Kellerkind aus Ohrstedt fing durchwachsen an. Dirk Schlegel grummelte nach dem Abpfiff: „Wir hatten in der ersten Halbzeit viele leichte Ballverluste und
Abstimmungsfehler, waren insgesamt zu unkonzentriert.“
Die Nordfriesen, die nach der Pleitenserie zu Saisonbeginn alte Recken reaktivierten, darunter Spielmacher Kai Flatterich und Kreisläufer Björn-Ove Peters aus der eigenen „Zweiten“, ergaben sich
nicht ihrem Schicksal, sondern wehrten sich. Bis zum 9:9 (20.), dann legte der Gastgeber eine Schippe drauf, ging mit einem beruhigenden 15:11 in die Pause.
Schlegel fand dort offensichtlich die richtigen Worte für seine Spieler. Die legten nach dem Wiederanpfiff den Fuß aufs Gaspedal und sorgten für eine schnelle Vorentscheidung. Beim Stand von
20:12 war die Sache klar. Die Hausherren schaukelten den Vorsprung souverän über die Zeit, bauten ihn sogar noch aus.
Insbesondere der wieselflinke Linksaußen Christopher Fock überzeugte mit zehn blitzsauberen Treffern bei nur einem Fehlwurf. Schlegel: „In der Pause habe ich an die Einstellung meiner Spieler
appelliert. Gegen Ohrstedt muss man Tempo spielen. Die zweite Halbzeit hat mir dann gut gefallen.“
TSV Alt Duvenstedt: Koch (1.- 48.), Schugardt (ab 48.); Fischer (7/2), Eichstädt (3), Fock (10), Döse (2), Froese (1), Seemann, Knehans (1), Hagge (2), Larsen (2), Palkus
(4).
Quelle: www.shz.de