Sonstiges

Glücksgriff Torge Johannsen

Ein begehrter Gesprächspartner war Neuzugang Torge Johannsen nach seinem Heimdebut gegen Frisch Auf Göppingen. War er doch mit seiner Leistung maßgeblich am 30-29 Überraschungserfolg beteiligt. Mit acht blitzsauberen Toren und starken Anspielen spielte er sich gleich in die Herzen der hannoverschen Fans.
„Klar“, meinte Torge nach der Begegnung, „es gibt gute, mittlere und schlechte Spiele. Heute war es, glaub ich, ein gutes Spiel von mir. Ich habe hier mehr Freiheiten als zuletzt in Flensburg. Das ist auch Lohn des Trainers. Ich bin froh, dass ich das heute schon zurückzahlen konnte.“ Und zu seiner privaten Situation: „Es ist das erste Mal, dass ich so lange von meiner Familie getrennt bin. Während der Vorbereitungsphase habe ich in der Woche bei Jendrik Meyer gewohnt. Samstags bin ich nach Hause gefahren und hatte zwei Tage mit meiner Familie. Es ist keine einfache Situation die wir derzeit eingehen. Wir werden jedoch damit umgehen.“
Zu seinem ersten Spiel in Hannover: „Ich habe mich natürlich vorher erkundigt. Ich  wusste nicht genau, was mich erwartet, weil es in Hannover ein hochklassiges Sportangebot mit Fußball, Eishockey und Basketball gibt. Ich war dann positiv überrascht von der Unterstützung, glaube aber, dass es immer noch Potenzial nach oben gibt. Ich freue mich, wenn wir das Publikum begeistern können, denn wir leben von Emotionen. Und mit Hilfe der Zuschauer werden wir das große Ziel Klassenerhalt schaffen.“
Zu seiner sportlichen Situation:
„Ich habe hier einen Vertrag bis zum Ende dieser Saison. Vorstellen kann ich mir vieles. Fakt ist, dass ich danach einen Zweijahresvertrag in Flensburg habe.“
Wir wünschen dem sympathischen Linkshänder weiterhin erfolgreiche Spiele in Hannover und würden uns freuen auch seine Familie demnächst bei einem der Spiele hier begrüßen zu dürfen.

 

Quelle: www.handball-hannover.de

VK/11.02.2010 - edit. 11.02.2010

Das ungeschriebene Wort 
Eine Manipulation ist eine Manipulation: Nicht nur der THW Kiel bringt den Handball in Verruf 
Von Wolfgang Ehlers - www.sh-nordsee.de 
Heide – Jan Molsen ist ein Handball-Talent von hohen Graden, nicht das einzige seines Jahrgangs bei der SG Flensburg-Handewitt. 2004 wurde Molsen, heute 22, Deutscher Meister der B-Jugend. 
In Kropp, als dort die zweite Mannschaft der SG Flensburg-Handewitt vor einigen Wochen gastierte, fehlte er, was Trainer Peter Rickertsen von der seinerzeit abstiegsbedrohten SG Kropp/Tetenhusen/Dithmarschen überhaupt nicht betrübte. Er sah es vielmehr als Ursache für die Niederlage des Tabellenzweiten an. Molsen half zu der Zeit in der ersten Mannschaft aus. Er tat es noch häufiger. Die Profis waren personell geschwächt. Sie brauchten ihn in Hamburg für die Champions League oder gegen Magdeburg im Bundesliga-Heimspiel. 
Drei Klassen stieg Jan Molsen am Wochenende hinab, um die SG Flensburg-Handewitt III zu retten. Auch das tat er nicht allein. Vier Kollegen aus der zweiten Mannschaft, dem „Junior-Team“, wurden hinzu berufen. Sie schlugen Oberliga-Tabellenführer THW Kiel II mit 42:29 und bewahrten die SG-Dritte vor dem Abstieg. Man merkte, dass die Jungs eingespielt sind. Auf der Bank saßen die etatmäßigen Spieler der „Dritten“ – nicht böse, denn so dürfen sie ja auch in der nächsten Saison im schleswig-holsteinischen Oberhaus antreten. 
Das Verhalten der SG Flensburg-Handewitt ist satzungskonform. U-23-Spieler dürfen, ohne sich festzuspielen, in allen Klassen von der Bundesliga bis zur Oberliga eingesetzt werden. Diese Regelung soll Talenten, die in einer höheren Liga auf dem Spielbericht stehen, jedoch auf der Bank sitzen, den problemlosen Einsatz im niedrigeren Team ermöglichen. 
Das ist der Geist dieser Regel. Die Praxis ist eine andere, besonders krass in diesem Fall, weil entscheidend gegen die HSG Ohrstedt/Ostenfeld/Wittbek-Winnert, die wegen der schlechteren Tordifferenz in die Landesliga Nord absteigt. 
Es hätte, bei nur etwas ungünstigerem Verlauf für den Dithmarscher Vertreter, auch die SG Hochdonn/Süderhastedt/Burg treffen können. Man kann davon ausgehen, dass die SG vernehmlich (und berechtigt) protestiert hätte. 
Der Protest wäre aber scheinheilig gewesen. Auch am Kanal versteht man sich auf Tricksereien. 
Ende vergangenen Jahres kam es zu einem merkwürdigen Pokalspiel auf Landesebene. In der Burger Sporthalle spielten die so titulierten zweiten Mannschaften der SG Hochdonn/Süderhastedt/Burg und des MTV Herzhorn gegeneinander. Beide setzten ausnahmslos Akteure aus der „Ersten“ ein. Diese ersten Mannschaften hatten auf eine Pokalteilnahme mehr oder weniger verzichtet. 
Hintergrund: Als SG Hochdonn II und MTV Herzhorn II starteten sie als „Kreisoberligist“ und konnten sich das Heimrecht zum Beispiel gegen einen Landesligisten erschleichen. Alles im Einklang mit den Bestimmungen des Verbandes. 
Ist „Manipulation“ eigentlich ein geschützter Begriff? Oder darf man solche Auswüchse von „Sportfreunden“, die jede Lücke im Regelwerk erspähen, ungestraft als das bezeichnen, was sie sind? 
In Sachen THW Kiel ist mancher diesbezüglich vorsichtig geworden, wegen winkliger Advokaten im Umfeld des Rekordmeisters. Diese Ungereimtheiten sollen hier nicht weiter verfolgt werden; sie würden den Umfang sprengen und sind mehrfach erörtert worden. 
Man muss so weit auch nicht gehen. Selbst die Handball-Diaspora Dithmarschen, nicht nur Hochdonn, bietet beklagenswerte Beispiele. Die Spielerinnen des MTV Heide erhielten sich mit dem Sieg über Stern Flensburg am Donnerstag die Chance auf den Klassenerhalt in der Oberliga. Auf dem Parkplatz der Carl-Diem-Halle plante ein Ehepaar für den Sonnabend die Fahrt nach Kronshagen – erfreut, dass möglicherweise doch noch der Nichtabstieg zu feiern wäre. So viele Zuschauer sind es nicht mehr beim MTV, aber das sind die Treuesten. 
Der MTV Heide – in Sorge, dass er das letzte Spiel gewinnen könnte und Oberligist bleiben müsste – blieb am Wochenende lieber daheim. Er sah, da erneut einige Spielerinnen den Verein vermutlich verlassen werden und auch noch kein Trainer für die kommende Saison gefunden wurde, die „Chance“ des Klassenerhalts als „Risiko“ an. 
Ein Spiel, das nicht stattfand, ist im Normalfall keine Zeile wert. Nur: Was dort passierte, ist auch ein Betrug. Es ist ein Betrug an den Zuschauern, die mitfieberten. 
Der Handball ist im Begriff, sich zu verlieren. Das geht nicht nur vom THW Kiel aus. Die SG Flensburg-Handewitt, die SG Hochdonn/Süderhastedt/Burg, der MTV Herzhorn, der MTV Heide und viele andere bringen ihren schönen, attraktiven Sport zu Schaden. Noch einmal: Darf man eine Manipulation beim Namen nennen, wenn sie vom Regelwerk gedeckt ist? 
„Das tut man nicht“, war über Jahrzehnte ein Satz, der das gesamtgesellschaftliche Zusammenleben regelte. Dieser Satz ist aufgekündigt, und wohin das führt, ist gerade umfangreich zu besichtigen. 
Sportler hatten immer eine Art Ehrenkodex. Es galt auch das ungeschriebene Wort. Das hat sich anscheinend erledigt.

Leser-Meinung
Es bleibt ein fader Beigeschmack

Zu: „Ein Derby mit zwei Verlierern“ (Ausgabe vom 4. Mai)

Die HSG Ohrstedt-Ostenfeld ist aus der Handball-Oberliga abgestiegen, die SG Flensburg-Handewitt III hat Meister THW Kiel II haushoch geschlagen und bleibt drin. Glückwunsch nach Flensburg!

Doch es bleibt ein fader Beigeschmack, da die SG im letzten Spiel von der so genannten U 23-Regel Gebrauch machte, die es dem Oberliga-Team ermöglichte, gleich fünf Stammspieler aus dem Junior-Team (Regionalliga) einzusetzen. Diese U 23-Regel wurde meines Erachtens eingerichtet, damit sich Spieler höherklassiger Mannschaften, die im normalen Spielbetrieb auf wenige Spielanteile kommen, in den unteren Teams beweisen dürfen. Dies ist hier nicht gegeben, da diese Spieler nur in die „Dritte“ beordert wurden, um den drohenden Abstieg zu verhindern.

Vielleicht sollte sich der DHB Gedanken machen, ob diese Regel im Sinne des Sports angewandt wird und ob sie in diesem Maße Sinn macht. Denn auch die Talente aus der SG-Dritten mussten durch den Einsatz der Regionalligaspieler auf der Bank Platz nehmen, anstatt selber zu beweisen, dass sie tauglich sind. Im gleichen Paragrafen – nur einige Absätze vorher – steht, dass in den letzten beiden Spielen einer Mannschaft kein Spieler einer höheren Mannschaft eingesetzt werden darf, wenn er sich dort festgespielt hat. Das gilt aber offensichtlich nicht für die U 23-er...

Ich klage nicht die SG Flensburg-Handewitt III an, da jeder andere Verein wohl auch so gehandelt hätte, wenn er die Möglichkeit gehabt hätte. Nur geht dies eben nur bei „großen“ Vereinen, die ihren ehemals guten Ruf in der Region einbüßen. Die kleinen Vereine bleiben auf der Strecke. Doch die sind die Basis für junge Spieler, was sich die Verbände mal wieder vor Augen führen sollten.

 

HEIKO LOHR; Viöl

Trainersuche hat ein Ende

Ingo Schmidt neuer Trainer bei der HSG SZOWW

Das Oberligateam der HSG SZOWW hat einen neuen Trainer für die nächste Saison gefunden. Ingo Schmidt wird ab Juli die Geschicke der ersten Männermannschaft der HSG leiten. Hierauf einigten sich in der letzten Woche Handballobmann Rolf Hänsel und Schmidt in verschiedenen Gesprächen. Vorausgegangen war die Absage des bisherigen Trainers Hans-Christian Petersen, der den abstiegsbedrohten Verein zur Halbserie übernahm und ihn in dieser Zeit wieder konkurrenzfähig machte, aber aus persönlichen Gründen absagte. „Wir denken, mit Ingo Schmidt den richtigen Mann für diese Aufgabe gefunden zu haben. Er ist ein erfahrener Trainer und kennt das Umfeld in unserem Verein sehr gut“, äußerte sich Hänsel freudig. Schmidt trainierte schon vor 13 Jahren das damalige SZ Ohrstedt und führte die Mannschaft zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte in die Oberliga. In der Zwischenzeit war er auch für den TSV Owschlag, die HSG Hohn/Elsdorf, den TSV Alt Duvenstedt und in Kropp/Tetenhusen tätig und erzielte mit seinen Mannschaften durchweg Erfolge. Zurzeit trainiert der 50-jährige Krankenpfleger und Heilpädagoge die A-Jugend von der SG HF Schleswig, die ihn aber aufgrund der neuen Perspektiven bei der HSG SZOWW gehen lässt. „Es ist eine reizvolle Aufgabe, diesen Job bei der HSG zu übernehmen. Die Mannschaft hat ihr Potential in der Rückrunde gezeigt, weshalb ich frohen Mutes für das nächste Jahr bin – ob nun Landesliga oder Oberliga. Außerdem habe ich mich damals in Ohrstedt schon wohlgefühlt und freue mich auf diese Rückkehr“, beschrieb Schmidt seine Beweggründe, als er am Samstag nach dem Sieg der Gastgeber über die SG Flensburg/Handewitt III kurz in der Ohrstedter Heinrich-Carstensen Halle war, um sich ein Bild von seinem neuen Team zu machen. Kurios: Schmidt übernahm schon bei seinem ersten Ohrstedter Trainerengagement den Posten vom jetzigen Trainer Petersen. „Wir werten dies als positives Zeichen für die Zukunft. Die Handballspielgemeinschaft und auch das Team freut sich auf Ingo als Trainer“, gab auch Pressesprecher Heiko Lohr abschließend zu Protokoll. 

2010 kommen die neuen Oberligen im Handball 
27. April 2009 | Von bel 
Quelle: www.shz.de 
Im Beisein des Präsidenten des Hamburger Sportbundes, Günter Ploß, und der Delegierten des Verbandstages des Hamburger Handballverbandes unterzeichneten jetzt die Verbandsspitzen der beiden Handball-Landesverbände Hamburg und Schleswig-Holstein einen Vertrag über die gemeinsame Oberliga der Frauen und Männer ab 2010. Die beiden Landesverbände setzten mit diesem Vertrag den Beschluss des erweiterten Präsidiums des Deutschen Handball Bundes vom 7. März über die Neustrukturierung der Spielklassen um. 

Das Vertragswerk, maßgeblich von den beiden Vizepräsidenten Spieltechnik, Detlev Reimer (Hamburg) und Rainer Tschirne (Schleswig-Holstein), ausgearbeitet, sieht eine Frauen- sowie eine Männerstaffel mit je 14 Mannschaften ab der Serie 2010/11 vor. Schleswig-Holstein stellt dabei neun, Hamburg fünf Mannschaften in jeder Staffel. Der jeweilige Meister dieser gemeinsamen Oberligen steigt in die Dritte Liga auf. Die drei letztplatzierten Mannschaften steigen in die höchste Landesklasse ab. 

Für den Hamburger Handball-Verband unterzeichneten Präsident Gerhard Schunke und Vizepräsident Spieltechnik Detlev Reimer, für den Handballverband Schleswig-Holstein Präsident Karl-Friedrich Schwark und Vizepräsident Recht Axel Ostrowski den Vertrag. 

Der Vorstand bleibt.... vorerst!

Auf der gestrigen außerordentlichen Hauptversammlung konnten keine Nachfolger für den bestehenden Vorstand gefunden werden. Es gab einen Kreis von ca. 5 Personen, die bereit waren, als "Team" die Vorstandsarbeit zu übernehmen. Der amtierende Vorstand wurde daraufhin von der Versammlung gebeten, die Vorstandsarbeit bis zum 30.06.09 weiter durchzuführen, damit wenigstens ein sauberer Abschluss der laufenden Saison gewährleistet ist. Dies wurde dann auch einstimmig bechlossen.  
Das auf der Hauptversammlung gefundene Team wird mit dem jetzigen Vorstand Gespräche führen und bis dahin versuchen, sich einen Überblick zu verschaffen und dann entscheiden, ob und welche Posten sie übernehmen könnten.
Im Juli wird es dann erneut eine Hauptversammlung der HSG geben.

Das Abstiegsgespenst geht rum....

Nachdem die SG Hochdonn/S./Burg und der TSV Altenholz die 20-Punkte-Marke geknackt haben und schon für ein weiteres Oberligajahr planen können, wird es für die HSG Henstedt-Ulzburg (18 Punkte) etwas unerwartet noch einmal knapp. Die SG Flensburg/Handewitt liegt nur noch zwei Punkte bei besserem Torverhältnis als Henstedt-Ulzburg zurück und Ohrstedt-Ostenfeld hat nach Punkten zur SG Flensburg/Handewitt aufgeschlossen. Der TSV Mildstedt liegt jetzt sechs Punkte hinter Hochdonn und Altenholz, vier hinter Henstedt-Ulzburg und nur zwei vom rettenden Ufer, das die SG Flensburg/Handewitt gerade so halten konnte, entfernt. Handicap der beiden Nordfriesland-Vertreter ist allerdings ihr nicht gerade berauschendes Torverhältnis, so dass beide eigentlich einen Punkt zusätzlich zurückliegen. Die „rote Laterne“ hat sich Stockelsdorf mit der Niederlage gegen die HSG SZOWW an den Mannschaftsbus hängen lassen und diese in Kiel beim 24:49 eindrucksvoll „verteidigt“. Für den ATSV sieht es allerdings schon sehr düster aus, denn bei einem Blick auf die Restprogramme der Teams fallen unweigerlich die direkten Duelle untereinander ins Auge. So ist Stockelsdorf auch rechnerisch schon fast abgestiegen, denn Flensburg/Handewitt oder die HSG SZOWW, werden mindestens auf 17 Punkte kommen. Bei der derzeitigen Serie der HSG ist allerdings zu erwarten, dass auch Henstedt-Ulzburg, vielleicht sogar Hochdonn und Altenholz noch in machbarer Entfernung liegen. Auch bei der SG Flensburg/Handewitt wird man alles daran setzen, die Klasse zu halten und immer wieder auf Spieler aus dem Regionalliga-Team zurückzugreifen. In Stockelsdorf sieht also alles nach Landesliga im nächsten Jahr aus und dies würde bedeuten, dass auch die zweite Mannschaft von der Landesliga in die Kreisoberliga absteigen muß.

Die Wahl zum Spieler des Monats Februar ist entschieden. Kai Flatterich sicherte sich den Platz an der Sonne, gefolgt von Malte Jensen auf dem zweiten Platz und Helge Schlemeier auf dem dritten Platz! Wir gratulieren Kai zu seinem kleinen, aber sicher verdienten Sieg und bedanken uns mal wieder für die große Beteiligung!

Oberliga: Abstiegskampf wird spannender

Während der Kampf um den Titel in dieser Saison bei sechs noch ausstehenden Partie und vier Punkten Vorsprung des THW „Juniorteams“ mit zusätzlich dem besseren Torverhältnis so gut wie gelaufen scheint, entbrennt im Tabellenkeller ein Oberliga-Existenzkampf zwischen vier Teams. Allerdings scheinen auch die SG Hochdonn/S./Burg und die HSG Henstedt-Ulzburg (beide 17:23 Punkte) noch nicht gänzlich aus dem Schneider. Wir werfen an dieser Stelle einen Blick auf das Restprogramm der Kontrahenten und versuchen eine Prognose abzugeben, welche allerdings in dieser Spielzeit äußert schwer abzugeben, da Sensationen an der Tagesordnung scheinen und jedes Team momentan jedes andere schlagen kann.
Blickt man auf die Restprogramme der Teams kann man ablesen, dass wohl die Duelle untereinander den Ausschlag geben werden, denn sowohl für die HSG SZOWW, als auch für den ATSV Stockelsdorf stehen jeweils drei dieser Duelle auf dem Spielplan. Somit scheinen auch Stockelsdorf und Ohrstedt/Ostenfeld neben der schlechtesten Ausgangsposition das leichteste Restprogramm zu haben. Zudem treffen beide noch auf die launische Diva aus Bad Schwartau und das „Juniorteam“ des THW Kiel. Mildstedt trifft noch auf zwei Teams aus den Top-4 der Oberliga und hat ebenso wie die SG Flensburg/Handewitt noch zwei direkte Duelle vor der Brust. Am härtesten „erwischt“ hat es die dritte Vertretung der SG Flensburg/Handewitt, die zudem noch auf drei Teams aus den Top-4 der Liga trifft und außerdem noch beim TSV Altenholz antreten muß. Bei den Fördestädtern bleibt jedoch abzuwarten, ob Unterstützung im Abstiegskampf aus der Regionalligavertretung zum Team von Rainer Cordes stößt.
Vor dieser Viererbande rangieren zwei weitere Vertreter, die momentan nur vier Punkte vom Abstiegsplatz entfernt liegen. Einer der beiden Kontrahenten kann sich jedoch im direkten Duell am nächsten Spieltag mit einem Sieg fast jeder Sorge entledigen, denn das zwei Teams von den letzten vier Teams der Tabelle die 20-Punkte-Marke knacken, scheint eher unwahrscheinlich. Für den Verlierer könnte es jedoch sehr eng werden, denn beide Kontrahenten haben ein schweres Restprogramm mit Duellen mit Teams fast ausschließlich aus der oberen Tabellenhälfte vor der Nase. Zudem wird im Tabellenkeller in der Rückserie kräftig gepunktet.

Vorbericht aus dem "Hüruper Hammer"!

Eddo's Einwurf (26.01.)

Die Jungs sind welche von uns..... Keine Millionäre oder Menschen, die vor lauter Geld die Nase nicht mehr runter bekommen. Menschen, die man noch anfassen kann und die einem nicht auf den ersten Blick zeigen, dass sie jeden Tag den Popo gestreichelt bekommen. So jedenfalls präsentiert RTL derzeit die deutsche Nationalmannschaft. Keine Stars, sondern echte Typen. So auch Co-Moderator Markus Baur, der sich mittlerweile nicht mehr ganz so aus der Ruhe bringen lässt, wenn Everybody's Darling Marco Streil mal wieder eine seiner schwachsinnigen Fragen stellt ("Wir sind jetzt hier beim Warmmachen. Werden hier noch Dinge gemacht, die beim Training vielleicht nicht so gut geklappt haben?" "Nein, hier simulieren wir nur einen Gegenstoß!").

Da passten die Worte von Markus Baur am gestrigen Spieltag der Handballnationalmannschaft nicht wirklich ins Bild der nahbaren Spieler, die ihre Taschen noch selber packen. Schreil und Baur unterhielten sich vor der Partie angeregt über verschiedene Haftmittel, die jeder Handballer gerne benutzt. Es wurde getestet, geworfen, geschmiert, etc...... Ich wurde nur hellhörig, als Schreil dann die bisher beste Frage des ganzen Turniers stellte: "Und wer macht den Dreck danach wieder weg?" Baur stockte kurz und antwortete dann mit einem gewinnbringenden Lächeln: "Keine Ahnung. Wir jedenfalls nicht!" Aber Schreil, ganz im Sinne einer Maibritt Illner, ließ sich nicht abschütteln und fragte weiter nach: "Aber die Putzfrauen freuen sich doch sicherlich nicht, wenn sie nach dem Spiel alles wegmachen müssen, oder?" Nun bog Baur auf die Zielgrade ein und sagte es, diesen entscheidenden Satz, der für alle Amateurhandballer mit Problemen bei der Harzbenutzung in der eigenen Halle wie Glockenklingeln in den Ohren haften blieb: "Mir doch egal!"

Großartig! Sensationell! Mal sehen, was all die Hausmeister und Handballobmänner sagen würden, wenn wir genauso antworten würden, wie es unser aller Vorbild Markus Baur gestern tat...... Herrlich!

Interview mit Hauti

Hauke Klenz Hauke Klenz

Bezugnehmend auf unsere kleine Serie von Interviews konnten wir nach dem Spiel gegen Mildstedt ein wenig mit Haui über verschiedene Dinge quatschen. Hier seine Auszüge über....

 

....die Niederlage gegen den TSV Mildstedt:

Vor einer tollen Kulisse haben wir es nicht geschafft, Leidenschaft und Kampf auf die Platte zu bringen. Wie schon so oft in der Saison waren wir vollkommen blockiert und Ideenlos. Der Gegner war einfach cleverer und hat verdient gewonnen!

 

....die Situation der ersten Männer:

 

Die Situation ist m.M. nach außerst bedenklich. Die Trainersuche läuft viel zu zäh und auch im Hinblick auf neue Spieler passiert zu wenig. Wir sind uns in vielerlei Hinsicht einfach zu sehr uns selbst überlassen und ich fürchte, dass sich diese Tatsache irgendwann auf die Moral der Spieler ausschlagen und in weiteren Abgängen münden könnte.

 

....die Zukunftsaussichten der ersten Männer:

 

Die Zusammenarbeit mit dem Jugendbereich muss ganz klar stark vertieft werden. Trainingszeiten der MJA und M1 MÜSSEN aufeinander abgestimmt sein und auch die Trainer beider Mannschaften müssen vermehrt miteinander reden und arbeiten. Den jungen Spielern muss eine bessere und klarer definierte Perspektive gegeben werden! Auch über evtl. Neuzugänge muss man sich Gedanken machen!

 

....die Stimmung im Team:

 

Die Stimmung im Team ist nach wie vor sehr gut. Auch wenn wir nach dem letzten Spiel natürlich alle am Boden waren, gibt es keinerlei Szenen, in denen wir uns selbst zerfleischen. Einzig und allein das Gefühl, momentan etwas allein gelassen zu werden, drückt hier vielleicht etwas auf die Stimmung.

 

....den Wechsel von Jan Flatterich:

 

Jan hat auf Anhieb bei uns eingeschlagen. Ob er den Sprung in Tarp schafft kann er nur durch diesen Wechsel in Erfahrung bringen. Ich denke aber, dass es evtl. 1 Jahr zu früh ist, in die Regionalliga zu wechseln. Ein Wechsel zu einem Oberliga-Konkurrenten wäre zu jetzigen Zeitpunkt vielleicht besser gewesen. Trotzdem wünsche ich ihm natürlich alles Gute und werde mit Interesse verfolgen, wie er sich schlägt! 

 

....seine persönlichen Ziele:

 

Ich möchte die Saison mit Würde beenden. Auch an meinen eigenen Leistungen will ich natürlich arbeiten, denn was ich in dieser Saison bisher gezeigt habe, war sicherlich nicht berauschend. Ich will der Mannschaft einfach wieder besser helfen.

 

 

Wir danken Hauke für die ehrlichen Worte!

Fleißige Helfer beim Putzen! Fleißige Helfer beim Putzen!

Hallenreinigung in der Heinrich-Carstensen Halle

Am 23.11.2008 war es mal wieder soweit. Um 18 Uhr trafen sich 26 HandballerInnen zur mittlerweile obligatorischen Hallenreinigung. Mit Schwamm, Eimer und warmen Wasser bewaffnet machten wir uns daran, die Harzverschmutzung vom Boden und von den Banden zu entfernen, um weiterhin den Spielbetrieb "mit der göttlichen Paste" gewährleisten zu können. Da beim letzten Mal die Kommunikation zwischen Handballobmann und den verschiedenen Mannschaften eher daneben ging, konnten wir an diesem Sonntag eigentlich alle Mannschaften zum Putzen begrüßen. Neben der weiblichen und männlichen Jugend A fanden sich auch die 1.-3. Männer sowie die erste Frauen in der Sporthalle ein. Ob die anderen Mannschaften wirklich nicht mit Harz spielen, können wir natürlich nicht sagen.

Jedenfalls ging es relativ schnell und nach gut einer 3/4 Stunde war die Halle wieder blitzeblank. Abschließend reinigte Martin "Mehmet" Hansen noch den Boden mit der Maschine, sodass auch die letzten Flecken beseitigt waren. Vielen Dank an dieser Stelle noch an Uwe, der uns die Maschine auch an seinem freien Sonntag zur Verfügung stellte. Und bei Martin hatte er auch keine Sorgen, dass die Maschine kaputt gehen könnte: Da Martin früher in der Schule immer nachsitzen musste, durfte er sich nach einigen Stunden aussuchen, ob er Strafarbeit machen wolle oder lieber die Halle reinigte. Von daher hatte er genug Erfahrung im Umgang mit diesem Gerät!!!!